Osford - St.Helens - Welcome to Silvia and Wörni

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Osford - St.Helens

Australien

Montag, 18.11.24 Orford Coles Bay

Wir haben die kalte stürmische Nacht gut überstanden, dank des besser geschützten Übernachtungsplatzes. Bei durchzogenem Wetter starten wir durch herrliche Landschaften. Bei Swansea machen wir einen Mittagsstop und geniessen Calamares bei herrlicher Aussicht. Weiter geht's der Küste entlang mit mehreren Aussichtspunkten. Die Spicky Bridge z.B. wurde von Sträflingen erbaut. Unsere Route umrundet die Moulting Lagoon und führt uns nach Coles Bay. Südlich davon erstreckt sich der Freycinet National Park, ein Juwel aus Fels und Meer mit rosafarbenen Granitfelsen und blendend weissen Stränden. Man wähnt sich auf den Malediven wenn das Wetter stimmt und die Sonne ins klare Wasser scheint. Wir suchen den schönen Camping, dieser ist aber schon ausgebucht. Wir finden allerdings die Schiffs-Station der Ausflugsschiffe zur Wine-Glas-Bay. Bald darauf finden wir auch den Big4-Camping und buchen erstmal für eine Nacht. Silvia unternimmt noch eine Tour zur Reception  der Penicott Wilderness Journeys, doch der lange Weg hat sich nicht gelohnt wegen schon geschlossen. Wir können aber per Telefon für Morgen 09:30 buchen. In der naheliegenden Taverne speisen wir Sweet & Sour – Fisch und asiatischen Nudelsalat mit Ringfleisch. Wieder spielen wir beim Gute-Nacht-Bier eine Runde Billard. Nachts lassen wir die Klimaanlage laufen, dass wir nicht einfrieren.


Dienstag, 19.11.24 Coles Bay (Ausflug in die Weinglas Bay)

Heute ist etwas früher Tagwacht, denn wir haben gestern noch Tickets für den 5 stündigen Schiffsausflug gebucht. Wir fahren also kurz nach 8 Uhr zur Anlegestation, zahlen dort unsere Tickets und kaufen noch einige Souvenirs im Shop ein. Das Boot, ein grosser Katamaran legt los. Es ist gut, dass wir die Windjacken dabei haben, denn trotz Sonne ist der Wind kühl. An der gegenüberliegenden Bucht holen wir weitere Gäste bei einer schönen Lodge ab, dann geht's der Küste entlang dem Freycinet National Park, wo wir bereits einige Robben und einen Seeadler beobachten können. Doch zum fotografieren sind wir immer zu spät oder die Reeling ist besetzt. Durch eine Meerenge kurven wir in die offene Tasman Sea, das nächste Land wäre Neuseeland. Die Wellen werden länger und höher, aber die Sonne scheint jetzt ...herrlich. Die Fahrt führt an den roten Felsformationen vorbei. Wir erreichen die herrliche Wineglass Bay, ankern dort und nehmen den Lunch ein. Nach einer Stunde geht's zurück durch die langen Wogen, wobei wir ein paar mal Delfine beobachten können, doch auch diesmal ohne fotografischen Erfolg. Ein herrlicher Ausflug. Nach der Ankunft fahren wir zurück auf unseren Big4-Camping und machen einen Spaziergang der Oyster-Bay, entlang. Diese macht der Wine Glas Bay echte Konkurrenz. Der Sand ist satt und ganz fein, ideal zu spazieren. Die Oyster-Cracker piepsen  und von den nahen Eucalyptus Bäumen krächzen uns die Papageien „gute Reise" zu. Vor der Taverne geniessen wir ein erfrischendes Bier in der Sonne. Ein einfaches Nachtessen mit Fisch & Chips und ein Abschluss-Bier in der Bar beschliesst den Tavernen- Besuch. Ein Whisky schliesst den Abend ab.


Mittwoch, 20.11.24 Coles Bay - Bicheno

Der Weg nach Bicheno ist nur 30 km.  Wir kaufen im nahen Laden noch einiges ein, ausser Bier, das gibt es erst ab 11 Uhr. Wir fahren durch den Freycinet Nationalpark zurück auf die Tasman Highway. In Bicheno lassen wir an einem Bancomaten noch etwas Spaziermünz raus und finden hier einen Bottle-Shop, wo wir unsere Bier-Reserven auffüllen können. Auf der Suche nach einem Übernachtungsplatz finden wir das Restaurant „Lobster Shack" und Essen dort zu Mittag auf der Terasse mit prächtiger Aussicht auf den kleinen Hafen und die vorgelagerten Vogelinseln. Es gibt natürlich für mich wieder Austern. In der Sonne schreiben wir noch Karten und geniessen später eine Siesta. Gegen Abend fahren wir ca. 8 km nordwärts zum  East Coast Natureworld, wo wir die Tour „Devils in the Dark" gebucht haben. Schon beim Eingang sehen wir viele kleine Kängurus und grosse Vögel rumspazieren. Die Tiere sind in einer grossen Anlage frei um einen See herum. Mit einem Bus fahren wir auf die andere Seite des See und betreten dort ein Haus mit grossen Fenstern auf der einen Seite. Es gibt hier Käse mit Crackers und roten Wein. Der Vorhang geht auf und keine 5 m weit balgt sich eine Gruppe tasmanischer Teufel um ein totes kleines Känguru. Die haben so starke Zähne, dass sie die Beute mit Fell und Knochen auffressen. Am Schluss bleibt nichts übrig. Ein phantastisches Erlebnis. Auf der Rückfahrt  zu unserem Übernachtungsplatz, es wird schon dunkel, fahren wir sehr vorsichtig, denn immer wieder hoppeln Kängurus und andere Wildtiere auf die Strasse. Es windet stark. Auf dem Parkplatz lassen wir den Motor während des Gute-Nacht-Whiskys noch etwas laufen, damit wir keine Erfrierungen erleiden müssen.


Donnerstag, 21.11.24 Bicheno – St.Helens (Stieglitz)
 
Heute geht es wieder ein Stück nordwärts 80 km der herrlichen Küste entlang. Im beliebten Seebad Scamander verköstigen wir uns im Hotel vor dem schönen Pelikan-Flussdelta mit Shrimp-Cocktail und Knoblibrot. Gegen 3 Uhr treffen wir in St. Helens ein. Früher gings da hoch zu und her als hier die Walfänger und Robbenjäger ihre Station hatten. Wir halten noch Ausschau für Übernachtungsmöglichkeiten und suchen das spezielle französische Restaurant. Nach einem Bummel durchs Zentrum entschliessen wir uns, heute wieder mal ganz einsam am Strand zu übernachten und selbst zu kochen. Via Park4Night finden wir einen grosszügigen Platz bei einer Einwasserungsstelle. Pelikane, schwarze Schwäne und ein spezielles Sumpfhuhn begrüssen uns. Nachts kommen dann auch noch die Kaninchen aus ihren Löchern. Nach einem Quass kocht Silvia Lachsteigwaren zu einem Sauvignon blanc. Wir sitzen noch lange im Fond und geniessen die wunderbare Stimmung der herrlichen Küste.


 
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