Wallhalla - Melbourne - Welcome to Silvia and Wörni

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Wallhalla - Melbourne

Australien

Mittwoch, 6.11.24 Walhalla – Philipp Island (Cowes) schön

Es ist wieder mal halb Morgenstraich. Silvia hat ein Dschungelbähnli entdeckt , das Walhalla Goldfield Railway, das um 10 Uhr morgens losfährt. Wir packen unsere Sachen und fahren zum Bahnhof der Bahn und machen auf dem Parkplatz z'Morge. Um 10 Uhr fährt dann die Lock mit drei Wagen auf abenteuerlichem Trassee durch den Dschungel nach Thomson, wo der Zug wieder zurück nach Walhalla fährt. Ein einmaliges Erlebnis. Wir ziehen weiter Richtung Philipp Island durch viel landwirtschaftliche Zonen. In Cowes suchen wir nach einem Camping am Meer, finden aber keinen. Es ist ein Ferienort mit vielen leerstehenden Häusern; nicht nach unserem Stil. Wir finden einen guten Übernachtungsplatz etwas abseits des Centers. Ein Bummel an den Steg bei heftigem Wind lässt uns bald  nach einem Speiselokal Ausschau halten. Wir werden fündig im Hotel HQ. Natürlich wieder Austern. Aber auch noch Lachstranche und ein Riesensalat. Dessert Pudding mit Eiscreme.


Donnerstag, 7.11.24 Philipp Island (Cowes) - Torquay schön, abends Regen

Die erste Idee, zum Point Grant zu fahren, verfolgen wir nicht, sondern bewegen uns direkt nach Torquay. Wir nehmen auch nicht die Fähre von Sorrento nach Queenscliff, sondern rollen auf der Stadt-Autobahn am Südrand von Melbourne vorbei. Einmal verpassen wir eine Ausfahrt und kommen deshalb ins Gewirr des Verkehrs von Melbourne. Es hat heavy Traffic; riesige Brummi sind unterwegs. Wir erreichen Geelong und zweigen nach Torquay ab. In einem riesigen Supermarkt Coles" retablieren wir unsere Lebensmittel. In Torquay besuchen wir zuerst den berühmten Surf-Strand mit den hohen Wellen. Wir machen ein paar Schritte, beobachten die Surfer (z.T. ganze Klassen) und fahren dann auf den Foreshore Caravan Park; wir müssen wieder einmal Wäsche machen, duschen und am Strom hängen. Kaum haben wir uns installiert, beginnt es zu regnen, doch 2 Stunden später scheint schon wieder die Sonne. Wir spazieren dem Strandpfad entlang zum Dorfzenter und dinieren im Restaurant Bomboras. Ich bewältige ein Riesen-Schnitzel und Silvia isst Sweet Potatoes Falaffel Bowle. Der Rückweg führt wieder  dem Surfstrand entlang (nur kleine Diskussionen) zu unserem Campground und nehmen unseren Gute-Nacht-Whisky.



 

Freitag, 8.11.24 Torquay – Apollo Bay Wetter alles

Ich habe doch gestern meine Mappe mit den Unterlagen so versorgt, dass ich sie wieder gut finde.... Seit 10 Minuten suche ich nun diese Mappe .... ich finde sie nicht .... verd ......Silvia kommt von der Toilette zurück ...... aber sie ist doch im Backofen ..... endlich gefunden . .  besten Dank Silvia. Dafür bin ich besser beim Starten des Campers. Es gibt da so gewisse Tricks, wo man den Schlüssel hinlegen muss und  welche Taste man drücken muss ..... na ja. Doch nun geht es wieder los. Über die Great Ocean Road befahren wir ein herrliche Strecke, meist dem Meer entlang, aber auch einige Strecken durch Wälder und Hügel. Diese Strasse wurde zum grössten Teil durch Soldaten-Heimkehrer des ersten Weltkrieges gebaut. Die Eskine-Falls (Wasserfall) haben wir verpasst. Immer wieder putzt ein Schauer unsern Camper. In Lorne machen wir Zwischenstopp, wobei hier darfst du dein Gipfeli nicht auf dem Tisch liegen lassen, sonst schnappen es dir die Kakadus weg. Im Coles Center kurz vor der Apollo Bay kaufen wir nochmals ein. In Apollo Bay windet es kräftig. Wir fahren auf einen Parkplatz am Meer und geniessen zuerst einmal eine Siesta. Später fahren wir ins Zentrum und dinieren im Hotel Apollo Bay fürstlich. Ich geniesse Languste vom Feinsten und Silvia Tacos with Prawns and Coleslow. Das herrliche Essen runden wir mit einer Runde Billard bei einem Bier ab; diesmal gewinne ich. Am späteren Abend fahren wir in die Höhe mit Meerblick und parkieren auf dem Trottoir beim Golfplatz mit Sicht auf den Hafen. Der Gute-Nacht-Whisky sorgt für guten Schlaf.


Samstag, 9.11.24 Apollo Bay - Warrnambol Wetter April

Die Leute spielen schon kräftig Golf, wir können ihre Abschläge beim Morgenessen verfolgen. Unser erstes Ziel ist heute der Leuchtturm Otway im gleichnamigen Nationalpark. Es ist kühl und windet. Am Cape Otway sind schon über 80 grosse Schiffe gestrandet, deshalb heisst die Küstenstrasse auch Shipwreck Coast. Nach dem Bau dieses Leuchtturms haben sich die Havarien verringert. Der Fussweg zum Leuchtturm ist mit Warnschildern vor Schlangen bestückt. Wir konnten keine entdecken, dafür einige schöne Vögel. Hier ist auch die erste Telegrafen-Station errichtet worden, die mit Tasmanien kommuniziert hat. Die Wellen bretschen mit grosser Wucht an die Küste. Wegen zu grossen Andrangs verzichten wir auf den Kaffee. Beim zurückfahren auf die Great Ocean Road hoppelt ein Koala vor unseren Augen über die Strasse und klammert sich auf der anderen Seite an einen Baum. Als nächstes besuchen wir die twelves Apostles, das sind 12 einzelne pittoreske Felsen im Meer an einer wilden Steilküste. Ein grossen Andrang an Touristen herscht hier. Von Plattformen aus kann man die tosende See und die Apostels gut beobachten. Silvia hat noch ein weiteres Ziel ausgemacht, eine Küste, an der die Walmütter ihre Babies zur Welt bringen. Wir finden die Küste, aber sehen keine Wale. Und als letztes Ziel in Warrnambol suchen wir Flagstaffhill auf  und buchen dort für den Abend Tickets für „Tales of th Shipwreck Coast". Flagstaff Hill Village, ist die  Nachbildung einer Hafenstadt im 19.Jh., eine Sound-und Vision Show, bei der die abenteuerliche Geschichte des Küstenstrichs mit seinen vielen Schiffsunglücken lebendig wird. Wir fahren ins nahe Camping, machen uns etwas zum z'Nacht und marschieren um 20:30 zur Show. Wir erleben etwas ganz Tolles mit spezieller Technik.


 
 

Sonntag, 10.11.24 Warrnambol – Tower hill Reserve - Lake Beeac   schön

Die Szenen der Schiffsbrüche verfolgen uns noch die ganze Nacht. Doch bereits hat Silvia noch eine Attraktion auf Lager, der  „Tower hill Reserve". Es erwartet uns eine faszinierende Wildnis mit zahlreichen Tieren im tiefen Krater eines erloschenen Vulkans. Drumherum führt eine schmale Strasse, auf der man besonders am späten Nachmittag auf Wildwechsel gefasst sein muss. In der Morgen- und Abenddämmerung kann man Kängurus, Koalas und Emus beobachten. Wir fahren zum Visitor Center und begegnen dort bereits einigen Emus und Koalas. Ein herrlicher Rundgang um den einen Kratersee führt uns in die komplette friedliche Stille der Natur. Nach einem Bier beim Visitor Center kommen die Emus sehr nahe und auf den Wipfeln der Eukalyptus Bäume pflaumen Koalas schlafend in den Astgabeln. Es ist noch zu früh, um schon einen Übernachtungsplatz zu suchen. Es geht noch ein Stück Richtung Melbourne, dann haben wir morgen nicht mehr soviel. Bei Camperdown finden wir nichts geeignetes und bei Cressy noch weniger, so biegen wir ab in Richtung Colac und finden am See Beeac einen herrlichen Schlafplatz in der Pampas. Silvia kocht Tortellini (die wir in einem Markt erstanden haben) an einer komisch gebastelten Sauce (man hat ja nicht viel Zutaten!) . . . doch der Wein ist gut. Die Sonne sinkt langsam am Horizont des Sees unter und wir plaudern noch lange über dies und jenes.


Montag, 11.11.24 Lake Beeac - Melbourne   schön

Es war eine sehr kalte Nacht, auf der Frontscheibe bildete sich Frost. Doch die Sonne wärmt unseren Camper wieder auf. Mit dem letzten Teilstück auf australischem Festland beenden wir den ersten Teil des Australien-Trips. Wir fahren grösstenteils durch landwirtschaftliche Gebiete, in denen vor allem Viehwirtschaft betrieben wird. Die Gegend ist furzflach. Je mehr  wir uns Melbourne nähern, desto breiter die Autobahnen und desto mehr Riesen-Laster mit Anhänger sind unterwegs. In Melbourne angekommen findet unser Navi den richtigen Weg nicht, da eine neue Brücke noch nicht im Verzeichnis ist; wir machen deshalb einen grösseren Umweg, finden aber schliesslich den Big4-Camping in Coburg, einem Vorort von Melbourne.    

 

Wir bleiben hier 2 Tage. Wir verbringen den Nachmittag mit Berichte schreiben, Wäsche machen und unsere diversen Geräte wieder aufladen. Wir entschliessen uns, heute noch nicht nach Melbourne-City zu fahren und finden nach einer halben Stunde Fussmarsch das Edwards Lake Hotel. Wir verpflegen uns mit Calamari fritti und etwas Asiatischem mit Feigen Chutney. Auch den Heimweg schaffen wir mit wenig Diskussionen. Ein Whisky schliesst den Abend ab; schliesslich müssen wir den noch leer trinken bis morgen.

Dienstag, 12.11.24 Melbourne   

Nachdem wir uns bei der Reception über den ÖV nach Melbourne informiert haben, wagen wir den Trip. Zu Fuss geht's zuerst ca. 20 Minuten zur Tram-Endstation der Linie 11. Wir finden nirgends einen Automaten oder einen Schalter, um ein Ticket zu lösen. So steigen wir einfach ohne ein. Nach einigen Haltestellen kommt doch tatsächlich ein Kontrolleur, der aber sehr entgegenkommend ist und ein Auge zudrückt und uns sogar noch den besten Aussteigepunkt angibt. Im Center angekommen herrscht ein grosses Tohuwabohu. Die pulsierende victorianische 5-Millionen Stadt der Gärten und Parks wo 140 Nationen aufeinandertreffen ist bunt und lebendig. Wir kämpfen uns zum Findersstation durch und genehmigen im Time Out eine Pizza. In der City sind die Trams gratis und die Linie 35 fährt rund ums Center an allen Sehenswürdigkeiten vorbei. Das Tram ist allerdings vollgestopft mit Leuten; wir steigen bei den Doks aus und machen einen kleinen Fussmarsch zwischen Baustellen hindurch. Wieder bei einer Haltestelle angelangt warten wir eine halbe Stunde bis wir den 35er besteigen können und absolvieren (wieder in einem überfüllten Tram) den Rest der Rundstrecke. Beim Flinders Station löschen wir unseren Durst und beobachten die vielen merkwürdigen Gestalten, die an uns vorbei promenieren. Zum Nachtessen haben wir am River Yarra eine Promenade mit vielen Restaurants entdeckt. Im Pure South Kitchen, einem tasmanischen Restaurant im ersten Stock haben wir super Aussicht auf die Promenade. Mit Austern als Vorspeise und Lamm und Känguru zum Hauptgang dinieren wir hervorragend. Im Pub an der Ecke stillen wir unseren Durst bevor wir per Taxi zum Camping gefahren werden.


 
 
 
 
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