St. Helens (Stieglitz) - Launceston - Welcome to Silvia and Wörni

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St. Helens (Stieglitz) - Launceston

Australien

Freitag, 22.11.24  St.Helens Bay of Fires
 
Am Morgen kommen diverse Fischer, die hier am Steg ihre Boote ins Wasser lassen. Die gestrigen übrigen Teigwaren, die wir gestern ans Ufer gestreut haben, sind alle verschwunden; die Möven haben für Ordnung gesorgt. Wir ziehen heute nur etwa 30 km weiter in den Norden an die Bay of fires. Die Bay of Fires zeichnen sich aus durch ihre schneeweissen feinen Sandstrände aus, durchzogen von rotfarbenen Felsenformationen. Dahinter liegt ein Gürtel von Urwald ähnlichem Wald, ein Paradies für Vögel und natürlich auch für uns. Von der Hauptstrasse führt uns ein Geissenpfad mit Riesen-Löchern zum Strand, wo bereits einige Camper stationiert sind. Wir finden noch ein schönes Plätzchen. Am Strand brechen sich die hohen Wellen, an Baden ist nicht zu denken. Wir packen Stühle und Tisch aus und geniessen das Paradies in der Sonne. Silvia beginnt zu lesen . . Sie wird eine Weile nicht mehr ansprechbar sein. Der Sand am Strand ist weich und es ist mühsam, hier zu spazieren, fast wie im tiefen Schnee. Übrigens bekommen wir Nachrichten von Basel, dass es zuhause geschneit hat. Zum z'Nacht gibt's heute Beef-Steak, Blumenkohl und Risotto, dazu ein feiner Shiraz-Cabernet. Herrlich. Die Vögel trillern dazu ihre schönen Melodien. Während Silvia weiter an ihrem Buch knabbert, löse ich noch ein paar Sudokus.


Samstag, 23.11.24 Bay of Fires - Derby
 
Wir holpern die Gravel-Road zurück auf die geteerte Landstrasse und fahren über St. Helens auf der Tasman Highway Richtung Launceston. Doch unser Navi schickt uns über die falsche Route, wir merken es erst nach einigen Kilometern. Wir kehren und rollen nach St. Helens zurück. Es beginnt nun eine der schönsten Strecken unserer Reise. Es geht langsam hoch in die Hügel, Farnbäume, Eukalyptus und andere herrliche Büsche und Sträucher säumen den Weg. Wie im tiefen Dschungel. Urwaldgeräusche von Vögeln und anderen Tieren sind zu hören. Wir geniessen diesen Trip. Manchmal wandelt sich die Landschaft und man wähnt sich in Irland. In Derby machen wir halt. Hier wurde früher Schiefer abgebaut, heute ist es ein Zentrum der Mountainbiker. Ganze Gruppen sind hier unterwegs. Im Restaurant The Hub" genehmigen wir uns Mozzarella Tomaten und Knobli-Brot. Beim Weiterfahren entdecken wir einen schönen Camping am Fluss und kehren nach 2 bis 3 km dorthin zurück. Wir beschliessen, hier zu übernachten und stellen unseren Camper an den Fluss. Silvia macht eine Erkundungs-Tour, bevor sie die Stühle auspackt und sich mit Lesen beschäftigt.  Nach 6 Uhr machen wir einen Bummel ins Städtchen und speisen im Lot40. Das lustige Restaurant ist schon voller Leute. Wir setzen uns an einen Tisch und beobachten das herrliche Treiben. Bei einem Glas Wein gönnen wir uns Chicken, eingerollt in Schinken, und Cajun Chicken Wrap. Im späteren Verlauf des Abend wird noch Karaoke geboten, nicht schön aber laut.


Sonntag, 24.11.24 Derby - Launceston
 
Nach dem Camperservice geht's weiter ca. 70 km durch eine traumhafte Dschungellandschaft über ein hügeliges Gelände mit z.T. engen Strassen. In Launceston steuern wir den Big4-Camping an und buchen für 2 Nächte. Es ist wieder einmal Wäsche machen, duschen und Stromversorgung nötig. In den Stühlen vor dem Camper unter dem Sonnenstoren schreibe ich Karten und Memoiren, während Silvia sich neben Wäsche machen noch das Buch zu Ende liest. Mit einem Taxi fahren wir in die „City“, in der Meinung, ein pulsierendes Zentrum anzutreffen, doch hier herrscht vorwiegend tote Hose. Wir erkunden die Strassen nach potentiellen Lokalen zum Nachtessen und nach Pubs. Im Alchemist gibt's dann endlich ein Bier. Gleich vis-a-vis entdecken wir ein feines italienisches Restaurant „La Cantina“ mit weissen Tischtüchern. Es ist praktisch schon voll, doch in einer Ecke hat es noch ein Plätzchen für uns. Ich habe Lust auf eine gute Pizza und Silvia bestellt Lasagne, dazu ein guter Chianti. Es herrscht ein Kommen und Gehen und es geht laut zu im Lokal. Die Suche nach einem Pub für unser Gute-Nacht-Bierchen entpuppt sich schwierig, da nach 8 Uhr schon fast alles geschlossen hat. In einem Lokal, das auch gerade schliesst, bestellen wir ein Taxi, das uns exakt vor unseren Camper fährt.
Das letzte Carlton-Bier aus dem Eiskasten teilen wir uns vor dem Camper,
den Gute-Nacht-Whisky gibt's dann an Bord.

Montag, 25.11.24 Launceston
 
Als erstes fahren wir zum Coles und kaufen für die nächsten Tage ein. Dann suchen wir einen Bottleshop  und finden den BWS nach einigem Suchen. Wir Bunkern Bier und Prosecco. Nach 14 Uhr fahren wir zur Landestelle der Tamar River Cruises" und buchen eine 50 minütige Fahrt  im Hafen und in die Cataract Gorge". Das 14:30 Uhr Schiff ist soeben abgefahren. Wir warten auf das nächste bei einem Bier im nahen Hafenrestaurant. Die Rundfahrt führt uns zunächst zum Yachthafen, dann zu den alten Docks mit vergammelten Schiffwracks und am Schluss in die Schlucht. Ein tolles Erlebnis. Am späteren Nachmittag verlegen wir unsern Camper etwas näher zum Zentrum und spazieren durch die Strassen, die wir die meisten schon vom gestrigen Taxisuchen kennen. Es sind etwas mehr Läden offen als am Sonntag, doch so wirkliche Betriebsamkeit kommt nicht auf. Auch gibt es kaum Boulevard-Restaurants; so nehmen wir im altbekannten Alchemist  Platz. Uns ist heute nach Asiatischem zumute. In einem Hinterhof gibt es einen Chinesen, einen Vietnamesen und einen Thailänder; wir entscheiden uns für den Thailänder. Der Chef, ein Deutscher, weist uns einen schönen Tisch am Fenster zu. Er gibt uns noch Tips für unseren weiter Reiseplan. Silvia bestellt ein Curry-Gericht und ich Pork-Sweet-and-Sour mit viel Gemüse und dazu Cocos-Reis. Beides hervorragend. Der Laden hat sich allmählich gefüllt. Auf dem Weg zum Camper kommen wir an 2 geschlossenen Pubs vorbei, so wird der Schlummertrunk in den Camper verschoben.


 
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