Lake St.Clair - Hobart - Welcome to Silvia and Wörni

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Lake St.Clair - Hobart

Australien

Montag, 02.12.24 Lake St. Clair - Kettering

Während des Morgens lauschen wir noch den Urwald Geräuschen. Wir geben den Schlüssel für die Sanitär-Anlagen ab und fahren wieder zum Lyell Highway. Es geht wieder durch den Regenwald bis kurz vor Ouse, wo wir im IGA noch einkaufen und wo auch die letzten Postkarten im Briefkasten landen. Nun geht's durch eine Landwirtschaftszone mit vor allem Viehwirtschaft. An der grossen Flussmündung bei Glenorchy machen wir Mittagspause. Der Verkehr nimmt zu je näher wir nach  Hobart kommen. Bei weiterhin schönem warmem Wetter durchqueren wir Hobart und steuern den Fährhafen Kettering an; man übersetzt dort nach Bruny Island.  Im Yachthafen finden wir ein schönes Plätzchen zum übernachten. Herrliche Papageien fliegen umher und die Frösche Quaken im Teich. Nach einem Erkundungs-Bummel im Hafen genehmigen wir uns ein Bier in der Oyster Cove Inn" und reservieren gleich einen Tisch für's Abendessen. Das Restaurant liegt etwas erhöht vor dem Hafen mit prächtigem Blick in die Bucht. Es gibt natürlich für mich wieder Austern mit Garlic-Bread und Silvia geniesst einen Fitnessteller mit Poulet-Tahine. Im angeschlossenen Bottle-Shop können wir noch Bier retablieren. Draussen auf der Terrasse wird es kühl und wir entscheiden uns für ein Gute-Nacht-Bier im Camper.



Dienstag, 03.12.24 Kettering Dover

Wir erwachen bei bedecktem Himmel und manchmal etwas Regen. Wir setzen die Fahrt entlang der Halbinsel fort und umrunden diese. Die Route führt meist direkt dem Meer entlang. In Port Huon verköstigen wir uns in einem Cafe mit einer Roll mit Egg and Bacon und Carrot Cake. Bei Waterloo entscheiden wir uns für die Küstenstrasse und rollen bis Dover, wo wir ganz am Ende ein sehr schönen Schlafplatz finden. Als Silvia die schwarzen Schwäne fotografieren wollte, kontaktierte   sie ein dortiger Bewohner; doch er fragte nicht was wir da wollten, sondern begrüsste sie mit Welcome to Heaven"; so eine Freundlichkeit. Auf den Wiesen hüpfen Kaninchen umher und in den Bäumen kreischen Papageien, lachende Hanse und andere Vögel. Silvia ist etwas muderig, hat sich aber schon wieder ein bisschen erholt. Beim Quass verliere zwei Mal. Zum z'Nacht gibt's weisse Böhnli mit Spezialwürsten. Die schwarzen Wolken ziehen über die Hügel des Regenwalds, doch bei uns bleibt immer eine blaue Lücke für die Sonne. Hier herrscht eine sagenhafte Stille, das Meer ist wie ein See, man hört nur die Flöhe husten.


Mittwoch, 04.12.24 Dover - Southport

Wir nähern uns heute dem südlichsten Ort Australiens, doch zuerst fahren wir in die Ida Bay. Dort hat Silvia die Ida Railway ausfindig gemacht, die in den Sommermonaten zwischen Ida Bay und Hastings verkehren soll. Die hat früher Holz zum Verschiffen transportiert. Doch auch hier herrscht Geldknappheit und die dringenden Renovationen blieben aus. Wir rollen nach Southport und sind nun am südlichsten befahrbaren Ort von Australien. Ein wunderschöner Strand, ein Schiffs-Steg und etliche Häuser im Hintergrund. Nach ein paar Erkundungs-Runden parken wir in der Nähe des Schiffs-Stegs, wo wir schliesslich bleiben. Mit einem  Strandspaziergang und einem Bummel dem Fluss entlang tun wir etwas für's Gewissen und Gemüt. Wir wagen uns sogar bis zu den Knien ins Wasser. Dann ist Siesta angesagt. Zum z'Nacht macht Silvia Risotto mit Artischockenherzen, dazu ein gebratenes Beefsteak, herrlich. Ein herrliches Abendrot färbt die Bucht in traumhafte Farben. Noch lange schauen wir dem Naturschauspiel zu.


Donnerstag, 05.12.24 Southport Tahune Airwalk - Geeveston

Nach dem Camperservice steuern wir unser erstes heutiges Ziel an, das Thermalbad mitten im Urwald nach  Hastings am Ende der Strasse. Ein schön angelegtes Thermalbad mit Farn-Bäumen, Grill-Häuschen und vielen Sitzgelegenheiten.  Wir geniessen die lauwarme Therme. Nach dem Abtrocknen folgen wir noch dem Platipus-Walk durch den Urwald einem braungefärbten Bächlein entlang.
Unser zweites Ziel ist der Tahune Airwalk am Huon River, ebenfalls am Ende der Strasse mitten im Regenwald. Wir kommen erst nach 5 Uhr an, alle Info- und Ticketschalter sind schon geschlossen. Es gibt hier einen Spaziergang in den Baumwipfeln. Wir erkunden schon mal die Einstiegsstelle und parken anschliessend im Wald auf dem Camper Parking. Nach einem Bier in den Regisseursesseln zügeln wir ins Innere und geniessen Thonbrötli und die letzten Reste Wein bei herrlicher Musik. Beim Schlafengehen merken wir, dass wir unsere Stube trotz Mückengittern und hermetisch geschlossenen Fenstern mit vielen Mücken teilen. Es folgt eine Mückenjagd, doch an Schlafen ist nicht zu denken. Auch ein Wechsel an einen anderen Standort bringt nichts. So fahren wir morgens um 3 Uhr 27 km zurück durch den Urwald nach Geeveston. Wir müssen sehr langsam fahren, denn Kängurus, Mombats und andere nachtaktive Tiere überqueren ständig die Strasse. Ein Erlebnis unterm Sternenhimmel! In Geeveston parken wir auf dem grossen Parking im Städtchen. Wir sind zwar noch nicht alle Mücken los, doch es werden wenigsten nicht noch mehr. Wir Muggedätscher sind ja schliesslich vom Fach.


Freitag, 06.12.24 Geeveston Tinderbox -Hobart

Nach der M
ückennacht möchten wir den Tag noch an einem schönen Strand verbringen bevor wir nach Hobert fahren. Wir haben Tinderbox ausgesucht und steuern dieses Ziel über Kingston an. Die Strasse wird immer enger und kurviger, doch unsere Hoffnung hat sich erfüllt. Eine herrliche Bucht liegt vor uns. Viele Papageien-Arten versammeln sich in den Bäumen, am Strand wird sogar gebadet. Der Strand und die Küste gehören zur Tinderbox Marine Reserve", man darf dort auch nicht fischen. Wir geniessen den sonnigen, herrlichen Nachmittag. Gegen Abend fahren wir nach Hobart. Unterwegs in Franklin können wir noch Camperservice machen. Wir würden gerne in der Nähe des Hafens parkieren. es ist aber nichts frei, so stellen wir unseren Camper einfach irgendwo am Strassenrand ab und begeben uns zum Drunken Admiral, ein speziell eingerichtetes Restaurant. Ich bestelle Austern und Spring Rolls und Silvia Salmon auf heissem Stein, alles sehr gut. Nach dem feinen Essen können wir das Womo auf einen freigewordenen Parkplatz stellen. Ein Spaziergang zum Salamanca-Market lässt uns eine neue Meile von Hobart kennen lernen. Es herrscht Jubel und Trubel, es ist ja Santiglaustag. Im Irish Pub Murphy bechern wir das herrliche Killkenny-Bier auf der Promenade und geniessen den Rummel. Ein Musiker macht im Innern Lärm. Das Gute-Nacht-Bier gibt's dann beim Whaler, wo ebenfalls zwei Musiker ihr Bestes geben.


 
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