Launceston - Strahan - Welcome to Silvia and Wörni

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Launceston - Strahan

Australien
 

Dienstag, 26.11.24 Launceston Kelso
 
Wir erledigen die notwendigen Service-Aktivitäten am Camper und brechen um 10 Uhr auf zu neuen Abenteuern. Das Ziel ist heute der Beauty Point; der liegt nur ca. 60 km nordwärts an der Mündung des Tamar. Wir folgen also dem Tamar bei herrlichem Wetter. Prächtige Häuser mit schönen Veranden säumen die Strasse. In der Umgebung gibt es über 30 Weingüter, die einige der besten Weine der südlichen Hemisphäre produzieren. Im Platypus House in Beauty Point am hier breiten Tamar River kann man Schnabeltiere und Echidnas (Schnabeligel) aus nächster Nähe betrachten. Das benachbarte Seahorse World widmet sich der Aufzucht und Erforschung von Seepferdchen die man in kleinen Aquarien beobachten kann. Wir Parkieren am Pier und machen zuerst eine Führung im Platipus House. Das Schnabeltier ist ein eierlegendes Säugetier und wird maximum 50 cm lang. Wir können in Becken einige Exemplare beim Fressen und Schwimmen beobachten, während die Präsentatorin am laufenden Band redet (ohne dass ich sie verstehe). Nach der interessanten Führung wartet anschliessend gleich die nächste im Seahorse World. Dort werden Seepferdchen gezüchtet und in die ganze Welt verschickt. Man sieht hier Seepferdchen in allen Altersklassen und Stadien. Die  füllige Präsentatorin redet ebenfalls wie ein Wasserfall; auch hier verstehe ich kein Wort. Auch das war eine  ganz interessante Führung. Nun müssen wir noch einen  Übernachtungsplatz finden und bewegen uns deshalb Richtung Kelso. Bei einer Jetty halten wir an; ein vorbeifahrender Einheimischer empfiehlt uns einen Strand beim Clarence Point. Ein Holperweg führt dorthin, doch der Platz ist herrlich. Wir bleiben. Zum z'Nacht gibt es Linguine mit Tomatensauce und ein herrlicher Roter dazu. Im Quass ist unentschieden. Am Horizont zieht ein Nebel auf und die Flut kommt herein.


Mittwoch, 27.11.24 Kelso - Stanley
 
Das Wetter hat geändert, es regnet und zwar heftig mit Donner und Blitz. Nach den Memoiren holpert wir die Löcherstrasse neben der Lachsfarm zurück auf die Teerstrasse und fahren zurück nach Exeter und rollen dann auf der Franfort Road Richtung Davenport. Es  regnet immer noch. In Ulverstone stoppen wir zum Einkaufen bei Coles und in einem Bottleshop für Bier und Wein. Es regnet nicht mehr. Über den Bass Highway geht's nach Burnie und schliesslich nach Stanley, das vor dem vulkanischen Berg The Nut" vor einer grossen Bucht liegt. Auf dem Big4-Camping parken wir nahe am Meer. Die Sonne scheint wieder. Bei einer  kleinen Erkundungs-Tour zeichnet sich das Restaurant Stanley als Favorit aus. Der Apérol Spritz auf der Terrasse mit herrlichem Blick auf die Bucht mundet herrlich. Auch das anschliessende Nachtessen im Innern ist hervorragend; Austern, Sea Chowder, Fish & Chips.

Nach einem Bier auf der Terrasse begeben wir uns zum Strand, denn nach der Dämmerung kommen die kleinen Pinguine an Land und füttern ihre Jungen.Es ist schon fast Nacht, die Jungen haben ungeduldig gewartet, als die Eltern mit dem Futter ankommen. Die Jungen kämpfen verbissen ums Nachtessen. Ein herrliches Schauspiel. Sie scheinen sich nicht vor den Leuten zu fürchten, man kommt bis auf einen Meter an sie heran. Es wird kühl und wir verziehen uns in den Camper. Als ich in der Nacht einmal auf WC muss, entdecke ich 1 m neben der Camper ein kleines Känguruh (Pademelons) mit ihrer Mutter. Als das Kleine mich entdeckt, schlüpft es rasch wieder in die Bauchtasche der Mutter und beide hüpfen davon.


Donnerstag, 28.11.24 Stanley Strahan

Die herrlichen Momente mit den Pinguinen gestern Abend bleiben noch lange in Erinnerung. Heute haben wir einen längeren Schlag vor uns. Da zwischen Stanley und unserem nächsten Ziel der Sauvage River Nationalpark und die Arthur Pieman Conservation Area liegt und keine Strasse an der Westküste entlang führt, kurven wir zurück nach Wynyard und fahren über die Murchison Highway nach Waratah und Rosebery (Halt zum Tanken und z'Vieri). Die Strecke geht meist durch herrliche Regenwälder mit den beeindruckenden Farn-Bäumen und immer Hügeli-uff-und-Hügeli-ab. Über die Henty Road an den Henty Dünen vorbei erreichen wir Strahan gegen 4 Uhr. Wir finden auch sofort den Ticket Shop für den Bootsausflug zum Hells Gates und auf den Gordon River und buchen für morgen um 9 Uhr. Ein herrlicher Übernachtungsplatz im hintersten Zipfel des riesigen Binnenmeeres Maquarie Harbour" ist unser zuhause für heute. Wir kochen wieder selbst Linguine mit Schinken mit Ei. Ein roter Penfolds Syrah Cabernet passt hervorragend. Müde tauchen wir in die Heia.


 
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