Bermagui - Wallhalla - Welcome to Silvia and Wörni

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Bermagui - Wallhalla

Australien

Sonntag, 3.11.24 Bermagui - Mallacoota

Heute bewältigen wir ca. 220 km meist durch üppige Waldgebiete der Saphire Coast entlang. Der Strasse entlang sind  Warnschilder mit Wombats, Kängurus oder Koalas postiert  und manchmal sieht man auch leider tote Körper am Strassenrand liegen. Der Wind hat aufgehört. Wir fahren nun durchs Gippsland. Schärenartige Inseln übersäen die Bucht von Mallacoota. Am Ort angekommen entscheiden wir uns für den „Mallacoota Foreshore Holiday Park", wo wir auf einem schönen Platz am Wasser stehen. Silvia hält schon mal Ausschau nach Einkaufs- und Speise-Möglichkeiten. Gegen Abend bummeln wir ins Dorf, werfen Karten in den Post-Briefkasten, kaufen Bier ein und nehmen einen Apéro im Mallacota-Hotel. An den TV's laufen Hunde- und Pferderennen, die die z.T. skurrilen Gäste mit Aufmerksamkeit verfolgen; es sind alles Wett-Narren. Neben der Bar wird an 2 Tischen Billard gespielt. Nach einem Bier essen wir im Speise-Saal nebenan Austern, monglische Lammkoteletten und Curry of the Day; wieder alles zu gross. Zum Abschluss spielen wir noch eine Runde Billard bei einem Bier.


Montag, 4.11.24 Mallacoota -  Lakes Entrance schön

Nach dem üblichen Memoiren-Schreiben und Camperservice brechen wir zu neuen Abenteuer auf. Die Stromversorgung an Bord ist nicht optimal, denn wir können unsere Geräte nur laden, wenn wir entweder am Strom hängen oder in Fahrt sind. Im Moment sind alle Geräte 100 % geladen. Wir fahren wieder zurück zum Princes Highway und kurven durch bergiges dicht bewaldetes Terrain westwärts. Via Cabbage Tree Palms und Orbost erreichen wir unser heutiges Ziel Lakes Entrance. Hier beginnen die Gippsland Lakes die zu den schönsten Wasserlandschaften Australiens zählen. Die Seenplatte ist bei Lakes Entrance durch eine schmale Oeffnung mit der Tasman See verbunden. Bei der Einfahrt Lakes Entrance stossen wir auf einen Markt. Wir parken und bummeln dem Hafen entlang. Es wird hier auch noch ein Gummi-Enten-Rennen veranstaltet, bei dem man etwas gewinnen kann. Es ist hier ein riesiges Tohuwabohu und es hat auch keine Übernachtungsplätze. In einem Pub trinken wir ein Bier und finden über die App Park4Night einen Platz zum Übernachten auf der nahen Bullok Island. Wir bewegen uns dorthin und parken direkt am Pier. Auch hier ist viel Betrieb. Viele Krabben-Fischer, meist asiatischen Ursprungs, werfen hier von den Stegen ihre Körbe mit Pouletfleisch als Köder ins Meer und ziehen sie nach einer Weile wieder heraus. Darin hat es dann meist einige Krabben, die grossen behält man und die kleinen werden zurück ins Meer befördert. Die Pelikane lauern in gewisser Distanz auf einen evtl. Abfall.  Ganze Familien sitzen bis spät in die Nacht am Pier, grillieren und lachen. Ein herrliches Treiben. Bei uns  gibt's Spaghetti Bolognese à la Silvia; der letzte Rote geht drauf.


Dienstag, 5.11.24 Lakes Entrance - Walhalla schön

Heute ist Feiertag, der Melburne – Cup findet heute statt; das sind Pferde- und Windhundrennen und ganz Victoria Distrikt hat frei. Es sind besonders viele Leute unterwegs. Beim Morgenessen können wir im Fluss Delphine beim Spielen beobachten, während am Steg schon wieder auf Krabben gefischt wird. Unser nächstes Ziel ist Walhalla, auf dem Navi können wir aber nur Walhalla-East eingeben. In Heyfield kaufen wir noch ein und verpflegen uns mit guten Calamari. Wir folgen dem Navi . . .  plötzlich führt eine Strasse ins Gebüsch, Gravelroad .  .  . immer enger und steiniger. Wir halten nach 10 km an und nach reiflicher Überlegung kehren wir um. Der eingegebene Ort war falsch. Nach abenteuerlicher Fahrt finden wir schliesslich Walhalla. Es ist ein altes Goldgräberstädtchen, das malerisch in einem Flusstal am südlichen Rand des Baw Baw Nationalpark liegt. Einst lebten hier bis zu 5000 Personen. Es scheint wie ausgestorben. Wir fahren bis ans Ende und wieder zurück. Kein Hotel offen, keine Bar, nichts. Aber Papageien und sonstige Vögel kreischen um die Wette. Auf einem schönen Parkplatz platzieren wir uns neben einem andern Camper und bereiten bereits das Nachtessen vor. Weisse Böhnli und Würstli, letztere auf dem Lagerfeuer gegrillt. Bei Papageiengekreische und sonstigen akustischen Urwaldtönen geniessen wir unsere Böhnli bei einem Glas Wein. Etwas später rücken wir dann auch noch ans Lagerfeuer und plaudern mit einem Pärchen aus Frankreich, das schon seit längerem ab Perth unterwegs ist. Wir schlafen herrlich . . . so ruhig ist es sonst selten.


 
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