7.5.-9.5.26 Katherine - Nitmiluk NP - Welcome to Silvia and Wörni

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7.5.-9.5.26 Katherine - Nitmiluk NP

Australien 26

Fr, 8.5.26    Katherine – Nitmiluk Campground   52 km
bis 33 Grad Reisetag


Unsere Kollegen fahren schon mal weiter zum Kakadu Nationalpark. Wir geniessen noch den Schatten der Bäume und fahren etwas später zu den Hot Water Spings ganz in der Nähe. Um sie aus der Nähe zu sehen müssten wir einen Fussmarsch einflechten, doch bei dieser Temperatur entscheiden wir uns für die Weiterfahrt. Auf schöner Strecke nähern wir uns dem Nitmiluk Nationalpark. Wir fahren zum Visitor-Center und checken dort für den Campground ein, den wir in Katherine vorgebucht haben. Ein Bierchen auf der schönen Terasse gibt's zur Begrüssung. Ein Hemd für mich mit Aborigines Muster geht in meinen Besitz über. Im Campground wechseln wir den sonnigen Platz gegen einen schattigeren. Ein herrlich schöner Pool ganz in der Nähe mit Bistro. In den riesigen Bäumen rund herum hängen überall Kolonien von Flughunden und machen einen riesen Mais. Die Papageien und auch andere schöne Vögel stimmen auch ein. Wir baden. Nach 16 Uhr wandern wir zur Anlegestelle der Boote für die Bootstour, die wir morgen gebucht haben. Der Fluss Katherine River ist dieses Frühjahr um 7 m (!) gestiegen und hat ziemlich viel verwüstet; man sieht die Spuren immer noch. Auch sind die meisten Wanderwege noch gesperrt. Zurück im Camp-Ground besuchen wir das Bistro und bestellen Barramundi-Tacos und teilen diese, dazu ein Glas Weisswein. Es wird dunkel und in den Bäumen beginnen sich die Flughunde zu regen, es fliegen immer mehr durch die Lüfte; ein einzigartiges Spektakel. Ein Bild wie im Harry Potter Film. Wir sitzen noch lange in den Stühlen vor dem Camper und betrachten den traumhaften Sternenhimmel.

Sa, 9.5.26    Nitmiluk Campground

bis 33 Grad Bootstour Katherine River

Am Morgen früh kommen die Flughunde wieder von ihrem nächtlichen Ausflug zurück auf ihre „Hausbäume“ unter riesigem Spektakel. Anschliessend kommen wieder die schönen Gesänge verschiedener Vögel zum Zug. Herrlich. Silvia macht noch einen Schwumm im Pool. Gegen 1 Uhr teilen wir uns ein Sandwich auf der Terasse des Visitor-Centers bevor wir um 14 Uhr zur Anlegestelle der Ausflugsboote spazieren. Seit Urzeiten ist das Gebiet bewohnt von Jawoyn Peoples, den Ureinwohnern. Sie sprechen eine eigene Sprache. Es gibt viele Mythen über diese  Schluchten. Die drei hintereinander liegenden Schluchten kann man nicht am Stück befahren; man muss zwischendurch aussteigen und ein Stück zu Fuss zur nächsten marschieren. Jede Schlucht hat eine spezielle Bedeutung für die Jawoyn. Unsere Bootsführerin erklärt alles sehr genau. In diesem Gebiet sind die Süsswasser-Krokodile heimisch. Sie sind eher schlank und werden bis max. 3 Meter lang. Wir können sogar eines am Ufer entdecken. Wegen der Überschwemmungen sind auch Salzwasser-Krokodile bis hinauf in die Schluchten getrieben worden. Diese sind bis 6 m lang und gefährlich; deshalb ist im Moment Schwimmen und Kanufahren nicht erlaubt. Wir gondeln gemütlich bis ans Ende der ersten Schlucht und kehren dort wieder. Zurück im Camping nimmt Silvia gleich mal ein Bad im Pool. Heute gibt's Nachtessen an Bord. Silvia prägelt die restlichen Spaghetti mit Bolognese Sauce und Käse mit einem Ei in der Teflon-Pfanne. Dazu ein Schluck Rosé muss schon sein. Beim Eindunkeln verfolgen wir nochmal das einmalige Spektakel der Flughunde vor ihrem nächtlichen Ausflug. Und wieder sitzen wir in unseren Sesseln und betrachten den Sternenhimmel bei einem Gute-Nacht-Whisky. Fantastisch !

 
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