27.4.-29.4.26 - Broome - Halls Creek - Welcome to Silvia and Wörni

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

27.4.-29.4.26 - Broome - Halls Creek

Australien 26

Mo, 27.4.26  Broome - Derby 239 km

bis 36 Grad Reisetag

Bevor wir die nächste Etappe in Angriff nehmen kaufen wir in einem Woolworth ein. Alle Läden rings umher haben aber geschlossen. Später erfahren wir, dass der Anzac-Day bis Montag geht, also Feiertag. So können wir auch kein Bier retablieren....Ebbe im Bierkeller!! Wir fahren zum Appollo-Service-Center, denn auf der Fahrt nach Broome ist auf dem Display eine Meldung erschienen, dass Öl nachgefüllt werden sollte. Doch im Motorenraum haben wir nirgends einen Ölmess-Stab gefunden. Den gibt es auch nicht, es ist alles elektronisch über das Fahrerdisplay ersichtlich (wenn man weiss, wie). Ein netter Herr im Service behebt die Situation.

Dann geht's auf die Reise nach Derby, eine relativ unattraktive Strecke. Gegen Derby treffen wir immer mehr dieser flaschenförmigen Boab-Trees mit den dicken Stämmen. Eine anscheinend unwahre Geschichte erzählt, dass in einem hohlen Boab-Tree die gefangenen Aborigines eingesperrt wurden. Wir treffen in Derby ein; alles geschlossen. Auch Tourist Info ist geschlossen. Beim Jetty suchen wir das im Führer angegebene nette Restaurant vergebens; das gibt es nicht mehr. Die zwei restriktiven Corona-Jahre haben hier tiefe Spuren in Tourismus-Branche hinterlassen. Aber wenigstens hat der Kimberley Entrance Caravan Park geöffnet und wir finden einen schönen Platz unter den Bäumen. Wir hängen sofort den Strom an und starten die Klimaanlage. Silvia nimmt ein Bad im Mini-Pool. Wir fahren zum Spinifex Hotel. Vor dem Nachtessen (Pizza) spielen wir noch eine Runde Billard. Wir werden von einer jungen Französin bedient. Die meisten Angestellten in Hotels und Bars sind volontäre Ausländer, viele aus Europa. Mit einem Arbeitsvisum können sie ein Jahr bleiben wenn sie 6 Monate arbeiten. Zurück auf dem Camping ging ich schon wieder als Sieger im Quass hervor.


 

Mo, 28.4.26  Derby – Fitzroy Crossing 265 km

bis 36 Grad Reisetag

Das herrliche Geplauder der Vögel weckt uns. Als erstes suchen wir noch einen Bottle-Shop, finden ihn aber geschlossen vor. Er öffnet erst um 12 Uhr. So fahren wir schliesslich ohne Bier weiter. Wir besuchen den riesigen  hohlen Boab-Tree; eindrücklich. Wir kommen an der Abzweigung der Gibb River Road vorbei, der berühmten Stecke durchs Outback, die nur mit 4-Wheels zu fahren ist. Dann folgt eine mehr oder weniger spannende, meist schnurgerade,  ebene Strecke mit Boab-Trees und Buschwerk links und rechts. Zwischendurch einige Gras-Brände mit viel Rauch. Um 15 Uhr kommen wir in  Fitzroy Crossing an und suchen hier einen Bottle-Shop; in einem IGA Supermarkt erfahren wir, dass es auch hier gar keinen gibt; it's a Dry-Town. Ich komme mir vor wie im Januar!! In dieser Gegend ist Alkohol seit 2007 nicht frei erhältlich  wegen sozalen Unruhen und erhöhter Kriminalität! Es wird uns auch angeraten das Fahrzeug immer abzuschliessen und nachts zirkuliert ein Watchman auf dem Platz. Wir tanken. Der Dieselpreis ist gesunken und noch $ 2.65. Das Navi führt uns wieder einmal in die Irre als wir die Fitzroy River Lodge suchen; doch schliesslich werden wir fündig. Wir platzieren uns unter Bäumen. Der Platz liegt am Fitzroy River, aber baden ist nicht angesagt; es hat Krokodile. Abends Essen wir in der Lodge Sweet & Sour Porc und Rindscurry, dazu dürfen wir jetzt ein Glas Wein trinken. Es ist angenehm auf der schönen Terasse der Lodge. Wir können heute seit langem wieder einmal ohne Klimaanlage schlafen.

 

Mi, 29.4.26  Fitzroy Crossing – Halls Creek 283 km
bis 34 Grad Reisetag


Vor dem Camper hüpft ein Frosch über den Weg und auf der Toilette klebt einer an der Wand. Wir machen uns um 9 Uhr los auf den Weg nach Halls Creek. Die Vegetation ändert sich langsam; die Boab-Trees werden weniger dafür andere Bäume mit glänzenden Blättern. Die Landschaft ist meist flach, mit einigen wenigen Hügeln. Nach 14 Uhr kommen wir in Halls Creek an und fahren zum Kimberley Hotel. Es gibt hier keinen Camping und auch keinen Bottle-Shop.

Da wir hier wegen der hohen Kriminalität nicht frei übernachten möchten, macht Silvia an der Reception des Hotel einen Deal. Wir mieten im Hotel das billigste Zimmer, können dafür in der wohlbewachten Anlage auf einem Parkplatz übernachten und im Zimmer duschen. An der dortigen Bar kann ich meine Web-Seite wieder aktualisieren, natürlich bei einem Bier. Silvia nimmt eine Dusche im Zimmer. Zum z'Nacht Frühlingsrollen selbst gemacht und eine Schüssel Salat. An den beiden Billard-Tischen wird Pool Competition gespielt. Teilnehmer sind vor allem Aboriginies, es geht ziemlich laut zu. Nach dem Gute-Nacht-Bier schlafen wir gut. Etwas womit wir nicht gerechnet haben, ist die hohe Kriminalität hier im Norden. Durch Schliessung einiger Gold- und anderen Minen ist die Arbeitslosigkeit vor allem bei den Aborigines sehr hoch. Viele haben ihre ursprünglichen Wurzeln und Fähigkeiten verloren und sind nun in den Städten am herumlungern. Kein schöner Anblick.  


 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü