13.-14.5.26 Cooinda - Barkhut - Welcome to Silvia and Wörni

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13.-14.5.26 Cooinda - Barkhut

Australien 26

Mi, 13.5.26    Cooinda Lodge - Jabiru  86 km
bis 36 Grad

Als erstes Ziel steuern wir Nourlangie Rock an. Das liegt etwa 15 km abseits des Kakadu Highways. Nourlangie ist ein Felsmassiv und ist gekennzeichnet durch seine berühmten Aboriginal Felsmalereien, die bei einer 1,5 km langen Wanderung besichtigt werden können. Der ursprüngliche Name dieses Gebietes war Burrunguy. Nourlangie leitet sich vom Begriff Nawurlandja ab, ein Name, der sich nicht auf den Nourlangie Rock bezieht, sondern auf den kleineren Felsen, der über Anbangbang Billabong aufragt.

Wir machen diese Tour (ich in Sandalen) und werden belohnt mit einer herrlichen Rundsicht. Die dort zu findenden Felsmalereien sind schätzungsweise 20.000 Jahre alt. So lange gilt dieses Gebiet als von den Aboriginal bewohnt. Weiter geht's dann nach Jabiru, d.h. wir besuchen zuerst den Visitor-Center etwa 5 km vor dem Ort. Wir erkundigen uns nach der Strasse Ubirr, die zwar offen, aber der Übergang über einen Fluss immer noch überflutet ist. Anschliessend fahren wir zu einem Supermarket. Der Ort scheint wie ausgestorben. Der Camping Kakadu Lodge hat mittendrin einen wunderschönen Pool, in dessen Nähe wir unseren Standplatz haben. Wir benützen diesen sofort. Eine herrliche Abkühlung. Die Luftfeutigkeit hat etwa 80%. Gegen Abend geht das Bistro im Pool auf und wir genehmigen uns ein Porterhouse Steak zu einem Glas Shiraz.


Do, 14.5.26    Jabiru - Barkhut  136 km
bis 36 Grad

Silvia nimmt noch ein Morgenbad im Pool vor dem Morgen-Essen. Dann geht's auf dem Arnhem Highway westwärts. An der Abzweigung nach Ubirr fahren wir vorbei, ohne nachzuschauen, wie hoch der Wasserstand bei dem zu überquerenden Fluss ist. Die Fahrt durch das Wetland geht durch mehr oder weniger bewaldetes schönes Gebiet. Beim Überqueren des mächtigen South Alligator Rivers machen wir einen Abstecher zum Jetty. Känguruhs hüpfen im Gras rum. Überall stehen Warnschilder vor Krokodilen. Auf der weiteren Strecke müssen wir einmal stoppen, da sich ein Waran über die Strasse bewegt. Am Nachmittag treffen wir im Bark Hut ein, tanken und platzieren uns auf dem grossen, schönen Camping unter einem Baum. Wir sind ziemlich allein. Silvia erprobt sofort den Pool. Nach einer Siesta besuchen wir das toll eingerichtete Bistro. Es sind nur wenig Gäste anwesend, die meisten sind Arbeiter, die in den Pavillons auf dem Camping übernachten.  Im anliegenden Gehege wird ein Krokodil gehalten und nebenan einige Büffel. Wir entschliessen uns für Barramundi fritiert zu einem Glas Pinot Grigio. Zum Gut-Nacht-Bierli spielen wir noch eine Runde Billard.

Fr, 15.5.26    Barkhut – Tumbling Waters Holiday Park  131 km
bis 36 Grad feucht

Neben dem Camp-Ground befindet sich ein Bottle-Shop, der schon um 10 Uhr geöffnet hat. Wir nützen das aus und retablieren unsere Bier-Reserven. Die Reise geht weiter gen Westen. Die Strasse weist immer wieder Löcher auf. Der Abstecher Corroborree Billabong geht in die Hosen; immerhin sehen wir einige Känguruhs und einen grossen Büffel. Nach 8 km kehren wir und fahren zum Arnhem Highway zurück. Wir überqueren den Adelaide River, wo die Cruises zu den Jumping Crocodiles beginnen. Die Krokodile werden gefüttert und müssen sich ihr Essen durch hochspringen verdienen. Bei Humpty Doo pausieren wir und drücken ein Bruschette hinunter. Der dortige Camp-Ground hat keinen Strom. Nach Humpty Doo geht's ein Stück auf dem Stuart Highway bis zur Abzweigung nach Tumbling Waters. Der Holiday Park liegt in einem tropischen Urwald mit viel Palmen und Lianengewächsen; auch die Luft-Feuchtigkeit ist wie im Urwald. Wir stellen uns unter hohe Bäume in der Nähe des Pools, in dem wir auch sofort ein Bad nehmen. Die Kakadus kreischen von den Bäumen. Ich beginne das Buch „Frühstück mit Kängurus“ von Bill Bryson, in dem lustige und hintergründige Geschichten von Australien erzählt werden. Gegen 6 Uhr besuchen wir das Restaurant. Es gibt Massaman Curry mit Rindfleisch. Die Cüpli sind etwas sauer und passen gar nicht zum Essen. Ein Bier passt besser. Das Restaurant liegt sehr romatisch in einem tropischen Garten mit wunderschönen Pflanzen. Auf dem Heimweg ist es stockdunkel und es gibt auch keine Lampen auf dem Camping. Wir finden aber unsern Standplatz durch Beleuchten des Wegs mit dem Handy. Überall hüpfen Kröten herum. Beim Quass bin ich schon wieder Sieger.

 
 
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