16.-18.5.26 Tumbling Waters - Corroboree - Welcome to Silvia and Wörni

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

16.-18.5.26 Tumbling Waters - Corroboree

Australien 26

Sa, 16.5.26    Tumbling Waters – Dundee Beach  81 km
bis 34 Grad feucht

Es geht heute wieder ans Meer. Wir sind schon früh dort, buchen einen Platz auf dem Camping und erkunden erst mal die nähere Umgebung. Silvia findet auf dem kleinen Markt einen Stand, der Pedicure anbietet und lässt ihre Füsse aufmöbeln. Gleichzeitig findet sie auch die Möglichkeit, ihre Frisur bei einer Coiffeuse aufzufrischen und bucht einen Termin für morgen um 10 Uhr. In der Zwischenzeit geniesse ich ein Bier in der Taverne mit Aussicht auf den schönen Strand. Leider kann man auch hier nicht baden, denn Haie und Krokodile wachen über den Strand. Auf dem Camping richten wir uns ein und nehmen sofort ein Bad im Pool. Bei Sonnenuntergang spazieren wir zur Mole, wo ein paar Fischer ihre Ruten schwingen. Einmal beisst ein kleiner Hai an. Der Sonnenuntergang ist wunderschön.  In der Taverne spielt am Abend eine Live Musik, aber nicht ganz in unserem Stil. Weit weg von den Lautsprechern verspeisen wir Calamares. Beim Camp zurück gniessen wir in unseren Sesseln den Sternenhimmel bei angenehmem Lüftchen. Silvia kommt sich hier meist vor wie in einer Dauer-Sauna.

 

So, 17.5.26  Dundee Beach
bis 34 Grad feucht

Schon früh morgens ist einiges los auf dem Camping, denn viele packen ihre Sachen und verreisen. Es ist schon warm. Ein kühler Raum ist in Australien eine Sensation. Bei uns ist nach dem Frühstück Zeit, um eine Coiffeuse mitten im Busch aufzusuchen. Gegen 10 Uhr fahren wir 16 km die Hauptstrasse zurück, um dann auf einer unsealed Road die letzten paar 100 m zurückzulegen. Beim ersten Versuch landen wir an der falschen Adresse. Der Mann dort gibt uns Auskunft: next door. Next door ist aber wieder etwa 2 km weiter. Diesmal klappt es.

Ein kleines Wellblechhaus mit grosser Veranda steht da und die kräftige Frau begrüsst uns herzlich mit ihrem Kind und dem Hund. Ein grosser Spiegel und ein Sessel davor ist ihr Salon. Sie beginnt Silvia mit Farbe einzustreichen, während ich in meinem Buch lese; d.h. versuche zu lesen, denn das Söhnlein will immer mit mir spielen. Nach knapp 2 Stunden ist die Prozedur überstanden und Silvia neu gestylt. Zurück beim Camping packen wir unsere Sessel, bummeln zum Strand und halten dort unter einem schattigen Baum unsere Lesestunde. Am Jetty herrscht viel Betrieb, die Sportfischer-Booten werden ein- und ausgewassert. Nach einem Bier auf der Veranda der Taverne kehren wir zum Camper zurück und Silvia geniesst nochmals den Pool, während ich neue Seiten ins Web stelle. Zum z'Nacht gibt's heute weisse Böhnli mit Schinken; mal was anderes. Beim Quass gehe ich diesmal ein. Silvia liest sich noch einige Seite in ihrem Buch „Austausch“ durch.



Mo, 18.5.26  Dundee Beach - Corroboree  260 km
bis 35 Grad, Luftfeuchtigkeit 88%, Reisetag

Wir haben gestern beschlossen, heute  Crab Claw Island  zu erkunden. Nach der Abzweigung beginnt die unsealed Strasse, die immer ruppiger, enger und mit Wasserlöchern bedeckt ist. Nach ein paar km führt die Strasse in ein grosses Wasserloch von ca. 50 m Länge, dessen Tiefe wir nicht erahnen können. Das Risiko ist uns zu gross, einfach durchzufahren; zudem hat es in der Gegend Krokodile. Wir kehren um. Wieder an der Fog Bay Road angelangt, kommen wir überein, dass wir die Famous Jumping Cocodile Cruise mittun könnten und fahren Richtung Bark Hut los. In Berry Springs steuern wir den IGA Supermarket an und kaufen ein. Im dortigen Caffé gibt's Kaffe und Kuchen.

Weiter rollen wir dann zum Adelaide River, wo wir uns für die morgige Cruise um 11 anmelden. Wir trinken ein Bier auf der hiesigen Terasse, als die Dame vom Schalter bekundet, dass die Cruise nun doch schon heute um 15 Uhr stattfindet, wenn auch nur mit 6 Passagieren. Wir starten und entdecken schon bald einige Krokodile. Unser Schiffsführer kennt alle mit Namen. An einer Route befestigt er ein Stück Fleisch und lässt dieses in der Nähe des hungigen Krokos baumeln; irgendwann schnappt das Tier danach, wobei es bis 2 Meter in die Höhe springen kann.  Der Fluss ist braun und im Verhältnis zur Jahreszeit immer noch hoch. Bei den grossen Überschwemmungen im März ging er über die Ufer und verbreitete sich bis zu 14 Kilometer. Das Füttern wiederholt sich an diversen Stellen mit anderen Krokodilen. Zum Schluss bekommt auch noch ein Seeadler ein Stück ab. Ein tolles Schauspiel. Nach einer Stunde sind wir zurück an der Landestelle und kurven nach Corroboree auf den Camp-Ground. Sofort wird der Pool unter die Lupe genommen. Zum z'Nacht besuchen wir die Taverne; Rührei mit Toast und Eggs Benedict sind angesagt. Die Mücken plagen uns auf der Veranda; wir verziehen uns ins Innere. Zum Abschluss ein Billard zum Gute-Nacht-Bier.


 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü